Italienische Küche - Weine

In Italien ist in nahezu allen Landesteilen Weinbau möglich. Dabei bringen die unterschiedlichen Boden- und Klimaverhältnisse eine sehr abwechslungsreiche Palette an verschiedenen Weinen hervor. Der Weinbau beginnt im Norden, kurz nach dem Brennerpass. St. Magdalener und Kalterer See taugen aber durchaus zu mehr als zum sinnenfrohen Törgelen. Wenn Weinkenner der Namen Lagrein hören, geraten sie in höchste Verzückung. Dieses nicht ganz leichte Tröpfchen kann aus einem mittelmäßigen Essen noch ein kulinarisches Ereigniss machen. Wie überhaupt die Gewächse rund um Mezzocorona im Trento sehr zu beachten sind. Weiter im Süden, rund um der Deutschen größten Badesee, den Gardasee findet man immer wieder herrliche Weine.




Allen voran der Bardolino oder - ideal an heißen Sommertagen - der Chiaretto, ein leichter und unkomplizierter Rosewein. Auf gleichem Breitengrad, aber weiter östlich im Friaul gedeihen die Rebsorten Weißweine. Mit Abstand die bekanntesten Weine Italiens kommen aus den Hochburgen, den Weihestätten des Weinbaus, aus den Bergen der Toskana und von den Hängen des Piemont. Mann kennt sie vom Italiener zu Hause. Die ausgewanderten Stiefelbewohner, die in Deutschland seit Jahrzehnten kulinarische Entwicklungsarbeit leisten sind Botschafter und gleichzeitig perfektes Vertriebsnetz des italienischen Weines. Die Brunellos, Chiantis der Toskana und die Barbarescos und Barolos des Piemont finden sich auf jeder Speisekarte.


Jeder Romurlauber macht nach dem Trubel der heiligen Stadt auch einen Abstecher in die Albaner Berge und gönnt sich zur Erfrischung einen kühlen Frascati aus der örtlichen Cantina. Bisher zu unrecht unterrepräsentiert in deutschen Weinregalen sind die kräftigen rubinroten Tropfen aus Apulien und Sizilien. Dabei kann ein Copertino durhc auch mit einem Chianti konurrieren. Hier ist der Entdeckergeist des deutschen Weinliebhabers noch gefragt. Salute!