Nationalparks - Val Granda
Lichtblicke im Naturraum Europa, besser gesagt, Norditalien; Mit einer
geologisch – und biologischen Vielfalt wie es ihn nicht mehr oft auf unserer
Erde gibt, der Nationalpark, Val Grande. Ein Seitental des Lago Maggiore.
Das größte Wilderness-Gebiet der Alpen. Unberührt von der Zivilisation lässt
sich noch der Ursprung der Natur einatmen und die wenigen Wanderungen
die sich durch das Tal machen lassen, bieten ein einzigartiges Urlaubsgefühl.
Das Gebirge überragt einen bis zu 2195 m. ü. M. und zu einem Teil durchfließt
der San Bernardo. Der Val Grande unterteilt sich in ein Haupttal und zehn
weitere Täler, die allesamt eine Mischung vom sanft geschwungenem Tal bis
hin zu felsigen Schluchten bieten und somit einen vielfältigen Lebensraum für
Flora und Fauna bieten.
Trekking mit allerhöchsten Ansprüchen bietet die Durchquerung der Hauptschlucht, sowie das Tal Val Gauri, doch auch die
anderen Täler des Nationalparks Val Grande, z.B. Val Voiera, sind nichts für Gelegenheitswanderer. Geübte Psyche und Ausdauer sind gefragt und der
Nationalpark unterliegt höchsten Naturschutzauflagen die einfach von Nöten
Sind, will man die Ursprünglichkeit erhalten. Allein die Überquerung des
Pogallo- Bocchetta di Campo-Alpe di Campo ist an Wildheit kaum zu überbieten, doch gibt es auch leichtere Routen.
Hüttenübernachtungen und das Himmelszelt,
alles ist möglich und machbar, um unvergessliche Natureindrücke zu bekommen
und das nach jeder Weggabelung. Eine Reise nach Italien einmal ganz anderes und in Zeiten von Umweltzerstörung und Klimakatastrophen,
kann man im Val Grande wieder Hoffnung Schöpfen, dass es auch anders geht.