Geschichte - Römisches Reich

Der Gründungssage nach wurde Rom von Romulus und Remus, zwei ausgesetzten Königssöhnen, von einer Wölfin aufgezogen, gegründet. Im Streit um die Herrschaft in dieser Stadt erschlug Romulus seinen Bruder und gab der Stadt seinen Namen. Das geschah im Jahre 753 v. Chr.. Diese auf gerade mal einem der berühmten sieben Hügel Roms gegründete Ortschaft wuchs in atemberaubender Geschwindigkeit zur größten Metropole Europas und schuf ein Imperium das (fast) die ganze bis dahin bekannte Welt umfasste. Von Beginn an wurde Rom fortwährend kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. So begann Rom seine Kriegstechnik immer weiter zu verbessern und siegreich Herrschaftsbereich immer weiter auszudehnen.




Bald bauten die Römer auch ein umfangreiches Seehandelsnetz auf. Nach vielen Kriegen waren sie dann im zweiten Jahrhundert vor Christus bereits die größte Seehandelsnation, nachdem Sie ihren größten Konkurrenten und militärische Feind Karthago (Tunesien) nach drei großen Kriegen endgültig geschlagen hatten. Der Siegeszug der römischen Kultur über Europa war nun nicht mehr zu bremsen und begründete eine Ära, die die europäische Realität bis heute tief greifend prägt.


So entwickelten sie eine ausgefeilte Baukultur, deren Monumentalbauten noch heute vielerorts zu bestaunen sind. Ganz berühmt ist das Kolosseum in Rom, wo blutige Spiele einem Massenpublikum vorgeführt wurden. Nicht weit davon liegt das Forum Romanum, der größte Marktplatz des antiken Roms. Viele Tempelanlagen sind noch heute erhalten und schmücken die Ortsbilder nicht nur in Rom. "Schwimmbäder" und "Fußbodenheizungen" vermochten die Römer zu bauen und transportierten bereits in der Antike riesige Wassermengen in den gewaltigen Aquaedukten, kolossalen Wasserleitungen, über weite Strecken. Auch viele kulturelle Hinterlassenschaften sind bis heute erhalten geblieben.