Kaum ein europäisches Land ändert von Region zu Region sein Gesicht so deutlich wie
Italien. Die regionalen, oft sogar lokalen
Identitäten sind stark ausgeprägt. Vieles davon kann auch ein Besucher wahrnehmen.
Italien gliedert sich seit seiner Vereinigung im Risorgimento in nunmehr 20 Provinzen. Dies sind die Abruzzen (Abruzzo), das
Aostatal (Valle d'Aosta), Apulien (Puglia), Basilikata (Basilicata), Emilia-Romagna, Friaul-Julisch-Venetien
(Friuli-Venezia-Giulia), Kalabrien (Calabria), Kampanien (Campania), Latium (Lazio), Ligurien (Liguria),
Lombardei (Lombardia), Marken (Marche), Molise, Piemont (Piemonte), Sardinien (Sardegna),
Sizilien (Sicilia), Toskana (Toscana), Venetien (Venezia), Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige) und Umbrien (Umbria).
Italiens Norden gehört zu den Alpen, an die sich die vom Po geschaffene Ebene anschließt. Die italienische Halbinsel wird von den
Appinen durchzogen; die östliche Seite richtet sich zur Adria aus, die westliche zum tyrrhennischen Meer. Gerade der rauere Süden
wird seit einigen Jahren zunehmend touristisch erschlossen. Das hat auch mit dem Siegeszug italienischer Weine zu tun: Nachdem
man sich darauf besann, dass eine größere Sorgfalt beim An- und Ausbau des Weines für seinen Erfolg ausschlaggebend sind,
machen der ursprüngliche Primitivo oder der samtig-dunkle Negroamaro weltweit Furore. Und so rücken auch Regionen wie
Apulien oder Sardinien wieder ins Blickfeld der Urlauber. Italien ist kein typisches Land für Massentourismus, die Zahl der
Ferienanlagen ist begrenzt. Wer seinen
Urlaub in Italien in einem Hotel verbringen möchte, sollte es durchaus mal mit einer Onlinebuchung versuchen. Man kann sich viele Angebote gleich anschauen und meist lässt sich dabei noch deutlich sparen.
Zwar werden die Großstädte, die Amalfi-Küste, Capri und Ischia sowie Venedig und die Toskana jeden Sommer von
Reisegruppen bevölkert, doch finden sich auch dort Möglichkeiten, ihnen auszuweichen. So ist die Insel Procida vor
Ischia ein ruhiger, idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, so sind zauberhafte Orte wie Urbino in den
wilden Marken oder das strenge, weiße Gubbio in Umbrien Reisen wert. Auch der westliche Teil der Toskana, die
Maremma, wird zunehmend für Reisende erschlossen.