Sehenswertes - Pompeji

Das etwa 9km vom Vesuv entfernte Pompeji wurde um ca. 600 v. Chr. von den Samniten, einer Volksgruppe aus dem Appenin, gegründet und diente als Hafen- und Handelsstadt zugleich. Im Laufe der Zeit wuchs es dank seiner fruchtbaren vulkanischen Böden zu einer wohlhabenden Stadt heran und zog in Folge dessen bereits nach kurzer Zeit die Aufmerksamkeit der Römer auf sich, bis es 290 v. Chr. endgültig in römische Hände gelangen sollte. Am 24. August 79 sollte die Stadt schließlich unwiderruflich durch den Ausbruch des Vesuvs zerstört werden. In der Folge wurde Pompeji unter einer dicken Schicht aus Asche und Bims begraben, während seine Bewohner verbrannten oder erstickten.

Erst 1860 begann man dann mit der systematischen Ausgrabung Pompejis, was gut erhaltene, durch die Lava konservierte, Gebäude und Alltagsgegenstände zu Tage brachte. Auch wurde begonnen, die Hohlräume, die die verwesten Körper der Verschütteten hinterließen, mit Gips auszugießen, um so ein Abbild der Einwohner zu erhalten. Kommt man heute als Besucher nach Pompeji betritt man die antike Stadt durch die Porta Marina, das ehemalige Stadttor, und hat anschließend die Möglichkeit die Ausgrabungsergebnisse und zahlreiche weitere Exponate zu begutachten. Zurzeit stehen dem Besucher ca. 1/4 der Stadt zur Besichtigung zu Verfügung.


Allerdings ist geplant die Restaurierung stärker als bisher voranzutreiben, um in naher Zukunft mehr Häuser für den Publikumsverkehr öffnen zu können und so den Besucheransturm über die Stadt zu verteilen. Dies soll den Zerfall der erst 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Stadt aufhalten, um so langfristig die besterhaltenste Stadt der Antike für die Öffentlichkeit zu bewahren.