Flüsse - Po

Der Po ist mit seinen 652 km Länge der längste Fluss Italiens. Er entspringt in 2020 Metern Höhe den Cottischen Alpen und fließt bis ins Po-Delta, südlich von Venedig. Dabei durchkreuzt der Fluss die Gebiete Piemont, die Lombardei, Emilia Romagna und Venezien. Die Po-Ebene ist sehr fruchtbar. Pinien und Pappeln wachsen am Ufer und spenden angenehmen Schatten. Im Hinterland erstrecken sich Reisfelder. Auch wenn die Gegend immer noch dicht besiedelt ist und wirtschaftlich sehr aktiv ist - abseits der Städte sieht man immer mehr verlassene Gehöfte. Der Tourismus ist noch nicht so stark vertreten wie im angrenzenden Venezien. Der Küstenabschnitt ist durchzogen von vielen Lagunen. Das Wasser mischt sich hier mit Meerwasser. In Frühling und Herbst führt der Fluss Hochwasser. Die Wasserqualität des Po ist wesentlich besser, als in den stark frequentierten Gebieten der Adria.




Besonders zu empfehlen ist es, die Natur und die Orte am Po auf herkömmliche, langsame Weise zu erkunden. Radfahrwege erstrecken sich entlang der Ufer und Hausboote können gemietet werden. Möchten Sie gerne selbst zur Angel greifen, ist dies mit einem Schein, der gegen eine geringe Gebühr erworben werden kann, kein Problem. In den zahlreichen Städtchen warten viele Bauwerke darauf, bewundert zu werden.


Auch Don Camillo und Peppone fanden in dieser Gegend ihren Wirkkreis. Ein Museum zeugt noch heute von den Abenteuern, die für sie erdacht wurden. Auch wenn die Po-Ebene meist nur als Durchgangsstation benutzt wird - sie ist es allemal Wert, etwas mehr Beachtung zu finden.