Regionen - Piemont

Es gibt Reiseziele, die man sofort mit einem Produkt oder einer Sehenswürdigkeit assoziiert - für Piemont gibt´s dergleichen viele. Die Hauptstadt ist Turin, aber auch die anderen großen Städte, Novara, Alessandria, Alba, Asti und Cuneo, beeindrucken durch gut erhaltene mittelalterliche, zum Teil barocke Stadtbilder. Besonders erwähnenswert die Isola Bella, einer barocke Attraktion auf dem Lago Maggiore. Das spezielle Klima beeinflusst die Landwirtschaft der Region. Bei Astigiano und Alessandrino ist der Weinanbau zu Hause. Sonst werden überwiegend Weizen, Mais und Hafer angebaut. Weiter südlich liegen die ausgedehntesten Reisbaufelder Italiens. Im gesamten Piemont spielt die Viehzucht eine sehr wichtige Rolle. Wo man auch seine Essen genießt, das Fleisch ist praktisch um die Ecke herangewachsen. Darauf wird größter Wert gelegt.




All dies prägt das kulinarische Piemont. Eigentlich ist die piemontesische Küche bäuerlich deftig, trotzdem zählt sie zu den abwechslungsreichsten und feinsten in ganz Italien. Warum? Sie ist so eng wie kaum irgendwo sonst mit ihrer Landschaft verbunden. Die Anbau- und Zuchtmethoden haben sich bis heute nahezu unverändert erhalten. Nichts ist künstlich, alle Zutaten sind frisch, von bester Qualität. Und fast alles stammt aus ökologischem Anbau. Feinschmeckern läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn von Trüffeln die Rede ist. In der Gegend um Alba werden die weißen Trüffel von Hunden gefunden. Man kann für ein Kilo leicht um die 3000 Euro bezahlen.


Italienische Spitzenweine, die im Hügelland der Langhe, des Roero und des Monferato reifen, sind auf der ganzen Welt bekannt: Barolo, Barbaresco und Dolcetto und die vielen anderen hervorragenden DOC-Weine. Die besten Reisezeiten sind im Frühling und im Herbst.