Italienische Küche - Pasta

Als Pasta definiert man italienische Teigwaren (Nudeln) beispielsweise aus Hartweizengrieß, Kochsalz und Wasser, die es in vielen Formen und Größen gibt. Da schon vor über 4000 Jahren in China nachweislich Nudeln hergestellt wurden, gelten die Chinesen als Erfinder der Pasta. Trotzdem ist seit ungefähr 100 Jahren Italien das Land mit der größten Vielfalt an Pasta, weswegen man als Urlauber auf einer Reise nach Italien an Pastagerichten praktisch nicht vorbeikommt. Heutzutage werden die meisten Pastasorten aus Hartweizengrieß hergestellt. Daneben gibt es auch noch Eiernudeln (all'uovo) aus Hartweizengrieß und Eiern. Insgesamt unterscheidet man die folgenden Pasta-Sorten: Pasta Integrale (Vollkornnudeln), Pasta con Soia (aus Hartweizengrieß mit Sojamehl), Pasta 5 Cereali (aus Gerste, Hafer, Roggen, Weizen und Buchweizen), Pasta Farro e Lenticchie (mit Dinkel und Linsen) und Pasta Orzo e Grano Saraceno (aus Gerste und Buchweizen).




Pasta, die nicht eingefärbt wurde, weist je nach dem, ob sie mit oder ohne Eier zubereitet wurde, unterschiedliche Gelbtöne auf. Daneben färbt man Pasta traditionell mit Zusätzen aus Spinat und Tomaten. Alle drei (gelb, grün und rot) sind gemischt landläufig als Pasta tricolore bekannt. Verwendung findet auch die Tinte der Sepia für schwarze Pasta und als regionale Spezialität oder auch Kuriosität Kakaopulver in Süditalien. Bei der Pasta fresca (also der frischen Pasta) werden manchmal frische Kräuter in den Teig eingearbeitet, die ihm seine besondere Struktur verleihen.


Zu der Pasta reicht man in Italien verschiedene Saucen. Dabei sind die wohl bekanntesten Napoli (Tomate), Bolognese (Hackfleich), Carbonara (Zwiebeln, Speck, Eier, Sahne und Arrabiata (scharf). Jedes Dorf in Italien hat seine eigenen Pastaspezialitäten und oft sind es gerade die kleinen Dörfer, die man als Urlauber auf der Durchreise kennen lernt, in denen man richtig gute, typisch italienische, fast immer handgemachte Pasta serviert bekommt.