Inseln - Ischia

Ischia ist eine Insel im Golf von Neapel die komplett vulkansichen Ursprungs ist. Mit einer Größe von nur 46 Quadrat Kilometern ist sie sogar die größte Insel im Golf von Neapel. Die höchste Erhebung von Ischia beträgt immerhin stolze 789 Meter. Von hier läßt sich die gesamte Insel wunderbar überblicken. Diese Erhebung, der Monte Epomeo ist ebenfalls vulkansichen Ursprungs. Jedoch handelt es sich bei ihm nicht um einen Vulkan. Vor mehr als 80.000 Jahren gab es im Raum der heutigen Insel Ischia einen gewaltigen Vulkanausbruch. Dieser schleuderte riesige Mengen an Bims Stein und Asche in die Luft. Vermutlich war es der stärkste Vulkanausbruch in der jüngeren Vergangenheit. Im Jahre 1883 waren es ca. 18 kubik Kilometer Ausstoss, die der Krakatau in die Welt Atmosphäre schleuderte.




Die Insel entstand aber nicht durch einen Ausbruch selber, sondern durch die Spätfolgen. Durch den durch einen Vulknausbruch unterirdisch entstandenen Hohlraum sackte dessen Dach ein. Die Ablagerungen sanken unter die Meeresoberfläche. Erneute Lavaströmungen drangen ein und hob die unter dem Meeresspiegel liegenden Schichten an. So entstand die Insel die wir heute als Touristenparadies Ischia kennen. Ischia verfügt über keinen Flughafen und ist somit für Bewohner und Touristen somit nur mit einem Hubschrauber oder mit dem Schiff, meist aus Neapel, erreichbar


Tagestemperaturen zwischen milden 26-30 Grad und frischem Meereswind machen SIchia zwischen Juni und September zu einem der beliebtesten Urlaubsziele in ganz Italien. Doch statt Massentourismus wird hier noch auf Klasse gesetzt. Klar, denn so viel Platz für riesige Hotelkästen gibt es hier nicht. So ist ein Urlaub in SIchia eine willkomene Abwechslung zu den gewohnten Urlaubszielen. Dennoch wird es dem Gast auf der kleinen Urlaubsinsel an nichts fehlen.