Geschichte - Gegenwart
Italiens Gegenwart ist regional sehr unterschiedlich geprägt und so kommt es dazu, dass viele Touristen auf ihren
Ausflügen und Reisen ein sehr unterschiedliches Bild des heutigen Italiens für sich entdecken. Generell lässt sich sagen,
dass Italien in der Gegenwart vor allem im Norden sehr wohlhabend ist und die meisten Italiener auch einen Bezug zu
Deutschland haben. Viele Touristen, die über die Alpen nach Italien reisen, lernen den Norden des Landes kennen und
nur wenige den weit entfernten Süden. Das hat dazu geführt, dass viele Städte und Regionen vom Tourismus leben und
gut daran verdienen.
Italien zeigt sich allerdings vor allem im Landesinneren sowie im Süden von einer komplett anderen Seite, denn hier, in den
kleinen Städten und Dörfern lernt man das richtige, nicht kommerziell geprägte italienische Leben kennen. Zu beobachten ist,
dass in den Touristenstädten die meisten Italiener Deutsch oder Englisch sprechen, was je mehr man in den Süden reist, umso
weniger wird. Italiens Gegenwart im Süden ist meist eher ärmlich und landwirtschaftlich geprägt. Dieser Bereich des Landes
beginnt hauptsächlich unterhalb der Toskana und zieht sich mit einigen Ausnahmen durch bis nach Sizilien an die südliche
Mittelmeerküste.
Die italienische Gesellschaft unterliegt also auch wie die deutsche regionalen Unterschieden, welche sich auf Bildungsstandard
sowie Arbeitsmarkt etc. bezieht. Wer dieses Land im Urlaub erleben möchte, muss für sich vorher entscheiden, welche Seite
er kennenlernen möchte, oder ob er gar beide interessant findet um sich ein komplettes Bild dieses auf viele Arten faszinierenden
Landes zu machen.