Städte - Bologna

Inmitten der italienischen Provinz Bologna liegt die gleichnamige Universitätsstadt. Am Fuße der Apenninen, welche schon Hannibal auf seinem Feldzug über Rom überquerte, liegt die 374.000 Einwohner Stadt. Bologna geht vermutlich auf eine etruskische Gründung im 6. Jahrhundert vor Christus zurück, doch erst mit der Ausbreitung des römischen Weltreiches erlangte sie ihre Bedeutung. Zwei wichtige Handelsstraßen der damaligen Zeit kreuzen sich hier und wurden Ausgangspunkt für die Ansiedlung von Händlern, Bürgern und Bauern. Im Stadtzentrum trifft man auf der Piazza Maggiore (zu deutsch: großer Platz) zunächst auf den Neptunbrunnen, der zu Ehren des Meeresgottes errichtet wurde.




Direkt dahinter liegt die Basilika San Petronio, die dem 14. Jahrhundert entstammt und bis heute nicht fertig gestellt wurde. Man vermutet, dass die Einwohner Bolognas Geldprobleme hatten und den gotischen Kirchenbau deshalb nicht vollenden konnten. Um den Piazza Maggiore herum erstreckt sich eine pittoreske Altstadt, die mit ihren Palazzos und schönen Backsteinbauten auf die lange Geschichte Bolognas verweist: So zählt die Universität der Stadt (gegründet 1088) zu den ältesten in ganz Europa und bewahrte eine Bildungstradition, die auch heute noch viele Studenten in die Kleinstadt zieht. Das bekannteste Gericht der Stadt ist ohne Zweifel die Sauce Bolognese, die am besten mit frisch gekochter Pasta schmecken.


Aber auch die Tortellini, kleine Teigtaschen, die es in unzähligen kleinen Restaurants in der Altstadt gibt, sind sehr zu empfehlen. Nach anstrengenden Entdeckungstouren kann man hier lecker und zu vernünftigen Preisen speisen. In Verbindung mit einem Glas guten italienischen Rotweins kann man einen Urlaubstag in Bologna am besten ausklingen lassen.