Nationalparks - Appeninen-Tosco-Emiliano
Zwischen den traumhaften Pässen Forbici und Cisa erstrecken sich gewaltige Wälder auf den Kämmen des Gebirgres, die Emilia und Toskana trennen.
Der Nationalpark wurde im Jahr 2001 gegründet und umfaßt heute eine Fläche von ca. 22792 ha. Einige der Gipfel überragen stolz die Höhe von 2000m ü.d.M.
Die schroffe Pietra di Bismantova mit ihren senkrechten Felswänden beherrscht am emilianischen Hang das Landschaftsbild. Durch die verschiedenen klimatischen
Bedingungen und unterschiedlichen Höhenstufen gibt es eine sehr vielfältige Flora in diesem Nationalpark.
Man findet breite Gebiete mit Heidelbeeren, die sehr typisch sind für den nördlichen Appenin. In den Wäldern gelegen findetman kleine Kirchen, alte verlassene
Straßen und Gebäude aus Stein und Stroh. Auf den Hochprärien wurde das Murmeltier wieder eingeführt. Es hat sich hier gut wieder eingelebt und trägt aus der
Entwicklung einige anderer Tierarten bei. Am Fuße der Pania die Corfino hat die Staatliche Forstbehörde einen Botanischen Garten errichtet, in dem man sehr
seltene Pflanzenarten entdecken kann.
Das größte Raubtier des Appenins ist der Wolf, der die ganze Appeninenkette bis zur Grenze Frankreichs bewohnt. Außerdem findet man Huftier wie Rehe, Hirsch,
Mufflon und Wildschweine. Auch Marder, Wiesel, Dachs und Fuchs sind hier zu Hause.
Die Dactylorhiza praetermissa ist eine der seltensten Orchideen Italiens und wächst hier auf einer Höhe zwischen 1200 und 1400 m ü.d.M.